Unternehmensberater und Geschäftsführer der Gehrke econ Unternehmensberatungsgesellschaft mbH

Oliver Vogt

Do´s and Don´ts in der Filialsteuerung
Standardisierung als Maßstab oder Flagship-Mentalität

Gibt man das Wort „Filialsteuerung“ in Suchmaschinen ein, erhält man ein großes Angebot an Informationen und Links, die sich allerdings fast ausschließlich auf technische Lösungen wie Kassensysteme oder Softwareprogramme beziehen. Eine optimale Filialsteuerung mit bestmöglicher Verkaufsunterstützung bei gezieltem Wareneinsatz setzt jedoch den Blick auf viele unterschiedliche Faktoren voraus. Dabei sind wechselndes Personal und Aushilfskräfte ebenso einflussnehmend wie die Sortimentsgestaltung.

Eine große Hilfe kann die Standardisierung von Arbeitsabläufen, Rezepturen und Sortimenten sein. Sie schärft zudem die Wahrnehmung als Marke. Werden diese Standards kontinuierlich und filialübergreifend einheitlich erbracht, so festigt sich die Markenidentität, die langfristig zur Kundenbindung einen erheblichen Beitrag leisten kann. Gleichzeitig stellen sich viele Fragen: Kann ich alle Angebote und Leistungen an jedem Standort erbringen oder muss ich doch meine Flagships in den Fokus stellen? Wie erreiche ich eine bestmögliche Positionierung der Fachgeschäfte an unterschiedlichen Standorten? Welche Talente brauche ich dazu? Ein gezieltes Filialmanagement anhand konkreter Kennzahlen – auch im Vergleich mit anderen Filialen – ist ein strategisch wichtiges Mittel, um eine effiziente Arbeitsweise auf allen Ebenen organisieren zu können und, last but not least, den Deckungsbeitrag einer Filiale als Profitcenter zu optimieren.

Oliver Vogt, Unternehmensberater und Fachmann für Bäckereifachgeschäfte, schöpft aus einem großen Fundus an Kennzahlen und Praxisbeispielen anhand derer er mögliche Wege der strategischen Filialsteuerung aufzeigt.